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Ob geschäftlich oder privat – auch bei Profil Marketing steht Twittern hoch im Kurs. Unser studentischer Mitarbeiter Markus Krüger verfasst sogar seine Magisterarbeit über den immer wichtiger werdenden Microblogging-Dienst.

Spätestens seit dem Amoklauf von Winnenden im März diesen Jahres ist der Microblogging-Dienst Twitter in aller Munde. „ACHTUNG: In der Realschule Winnenden gab es heute einen Amoklauf, Täter angeblich flüchtig - besser nicht in die Stadt kommen!!!!“, schrieb die Nutzerin Tontaube am 11. März. Weit vor allen klassischen Medien wurde so auf Twitter bereits über die Katastrophe berichtet. Diese 129 Zeichen kurze Nachricht beweist damit eine der großen Stärken des Microblogs: Informationen werden schnell und kompakt übertragen. So verwundert es nicht weiter, dass Twitter die zurzeit am schnellsten wachsende Web 2.0-Plattform darstellt - allein im letzten Jahr ist ein Nutzeranstieg von etwa 1.400 % zu verzeichnen. Nicht zuletzt verhalfen  prominente Nutzer wie Barack Obama oder Ashton Kutcher dem „Zwitscherdienst“ zu enormer Bekanntheit.

Inwiefern Unternehmen diesen neuen Kommunikationskanal nutzen können untersucht zurzeit Markus Krüger, Student der Medienwissenschaften an der HBK und TU Braunschweig, in seiner Magisterarbeit mit dem Titel „Alles nur Gezwitscher? Microblogging in der Unternehmenskommunikation. Eine qualitative Befragung PR-Verantwortlicher“. Impulse für seine Abschlussarbeit und praktische Erfahrungen im Bereich der Unternehmenskommunikation sammelt er derzeit in der Kommunikationsagentur Profil Marketing. So konnten bereits erste Konzepte erstellt und umgesetzt werden, um Kunden der Agentur bei der Nutzung neuer Web 2.0-Dienste zu unterstützen und zu begleiten.

Die Magisterarbeit soll herausstellen, mit welchen Strategien Unternehmen den Kanal nutzen und welche weiteren Möglichkeiten entstehen. Dazu werden Firmen verschiedener Größenordnung, unter anderem auch die Pressestelle von Google Deutschland, qualitativ zu ihren Twitter-Accounts befragt. Die Ergebnisse sollen dann helfen Chancen und Risiken im Umgang mit diesem neuen „Werkzeug“ aufzudecken.